Psychologische Sicherheit: Das Fundament agiler Zusammenarbeit

Ein Umfeld, in dem Fehler angesprochen und Ideen eingebracht werden können – ohne Angst vor negativen Konsequenzen.

Definition

Das Fundament nach Amy Edmondson: Ein Umfeld, in dem Teammitglieder Fehler ansprechen, Fragen stellen und Ideen einbringen können, ohne Angst vor negativen Konsequenzen. Ohne psychologische Sicherheit bleiben Daily Sprints und Retrospektiven leere Rituale. In der Banksteuerung, wo Fehler in der Risikoberechnung gravierende Folgen haben können, ist ein offenes Fehlermanagement nicht nur wünschenswert, sondern überlebenswichtig.

Bezug zur Triangulation

Führung schafft den Raum und lebt Verletzlichkeit vor, das Team nutzt ihn für offenen Austausch, die Organisation verankert Fehlerkultur in Prozessen statt nur in Leitbildern.

Steuerungsimpuls

Psychologische Sicherheit ist kein Wohlfühlthema, sondern eine Voraussetzung für Steuerungsqualität. In der Steuerungspraxis entscheidet sie darüber, ob ein Mitarbeiter eine fragwürdige Modellprämisse anspricht oder schweigt, ob ein Fehler in der IRRBB-Berechnung sofort gemeldet oder versteckt wird. Führungskräfte, die eigene Unsicherheiten offen ansprechen, setzen ein Signal: Hier darf man fragen, hier darf man zweifeln. Das ist die Grundlage für belastbare Ergebnisse.

Verwandte Begriffe

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