GBS: Gesamtbanksteuerung als integrierter Ansatz

Nicht Silodenken in Marktpreis-, Kredit- und Liquiditätsrisiko, sondern die Fähigkeit, das große Ganze im Blick zu behalten.

Definition

Gesamtbanksteuerung als integrierter Ansatz. Nicht Silodenken in Marktpreis-, Kredit- und Liquiditätsrisiko, sondern die Fähigkeit, das große Ganze im Blick zu behalten. GBS bedeutet, alle Risikoarten, Ertragsquellen und Steuerungsperspektiven in einem kohärenten Rahmenwerk zusammenzuführen – von der Barwertperspektive über die GuV-Sicht bis zur regulatorischen Kapitalplanung. Für Sparkassen ist GBS der Anspruch, nicht nur einzelne Kennzahlen zu optimieren, sondern die Wechselwirkungen zwischen ihnen zu verstehen und zu steuern.

Bezug zur Triangulation

Die Organisation definiert das Rahmenwerk, Führung verantwortet die Gesamtsicht, das Team vernetzt die Einzelperspektiven.

Steuerungsimpuls

GBS klingt nach einem großen Anspruch – und ist es auch. In der Steuerungspraxis beginnt Gesamtbanksteuerung aber nicht mit dem perfekten Datenmodell, sondern mit der Bereitschaft, über den eigenen Bereich hinauszudenken. Wenn Treasury, Risikocontrolling und Meldewesen gemeinsam im Daily Sprint sitzen, entsteht Gesamtbanksteuerung im Kleinen. Der Steuerungskompass auf dieser Website zeigt, wie die neun zentralen KPIs der GBS zusammenhängen – und warum die isolierte Optimierung einzelner Kennzahlen oft zu Zielkonflikten führt.

Verwandte Begriffe

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