Integrierter Datenhaushalt: Die zentrale Datenbasis der Steuerung

Ohne konsistente Zahlen beginnt jede Vorstandssitzung mit der Diskussion, wessen Daten denn nun stimmen.

Definition

Die zentrale Datenbasis hinter der Gesamtbanksteuerung. Ein IDH liefert konsistente Zahlen über alle Risikoarten und Steuerungsperspektiven hinweg. Ohne ihn beginnt jede Vorstandssitzung mit der Diskussion, wessen Zahlen denn nun stimmen. Der IDH ist nicht nur ein technisches Konstrukt, sondern die Grundvoraussetzung für integrierte Steuerung: Nur wenn alle Steuerungsperspektiven – von IRRBB über Risikotragfähigkeit bis NII – auf denselben Daten basieren, sind die Ergebnisse vergleichbar und belastbar.

Bezug zur Triangulation

Die Organisation definiert Datenstandards und Governance, das Team nutzt und pflegt die Datenqualität, Führung fordert konsistente Entscheidungsgrundlagen ein.

Steuerungsimpuls

Der IDH ist das unsichtbare Fundament der Steuerung – solange er funktioniert, merkt ihn niemand. In der Steuerungspraxis zeigt sich sein Wert besonders dann, wenn verschiedene Berichte auf denselben Daten basieren müssen: IRRBB-Berechnung und Verlustfreie Bewertung, ICAAP und Management Summary, regulatorische Meldung und interne Steuerung. Wer hier mit unterschiedlichen Datenständen arbeitet, produziert Widersprüche, die spätestens in der Prüfung durch die Aufsicht auffallen.

Verwandte Begriffe

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