ALCO (Asset Liability Committee)

Das Gremium, in dem Bilanzstruktur, Zinsrisiko, Liquidität und Kapital gesteuert werden, und der Unterschied zwischen einem Entscheidungsgremium und einem Präsentationsslot.

Definition

Das Asset Liability Committee (ALCO) ist das Gremium, das die Bilanzstruktur eines Instituts steuert, also Zinsänderungsrisiko, Liquidität, Funding und Kapital. Es bündelt die Perspektiven von Treasury, Risikocontrolling und Vorstand und ist der Ort, an dem die zentralen Aktiv-Passiv-Entscheidungen fallen.

Bezug zur Triangulation

Damit ist das ALCO ein praktischer Ausdruck der Triangulation aus Team, Führung und Organisation: Fachliche Vorbereitung, Führungsentscheidung und organisatorische Verankerung treffen in einem geteilten Verantwortungsraum zusammen. Seine Wirksamkeit hängt weniger an der Zahl der Kennzahlen als an der Qualität der Entscheidungen, die es trifft.

Steuerungsimpuls

Der Kern: Ein ALCO, das nur Berichte entgegennimmt, verwaltet; ein ALCO, das entscheidet, steuert. Die Qualität der Bilanzsteuerung einer Bank zeigt sich daran, ob ihr ALCO ein Entscheidungsgremium ist oder ein Präsentationsslot.

Verwandte Begriffe

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