Standard-Einzelkostenrechnung

Klassisches Verfahren der Bankkalkulation: normierte Bearbeitungszeiten und Verbrauchsmengen mal Kostensätze, Zurechnung auf der Bezugsgrößenebene, auf der Kosten eindeutig zurechenbar sind, ohne Schlüsselung von Gemeinkosten. Referenz für die prozessbasierte Vollkostenkalkulation der Serie.

Kurzdefinition

Klassisches Verfahren der Bankkalkulation: normierte Bearbeitungszeiten und Verbrauchsmengen mal Kostensätze, Zurechnung auf der Bezugsgrößenebene, auf der Kosten eindeutig zurechenbar sind, ohne Schlüsselung von Gemeinkosten. Referenz für die prozessbasierte Vollkostenkalkulation der Serie.

Haupttext

Die Standard-Einzelkostenrechnung bewertet die standardisierten Leistungen, die ein Geschäft beansprucht, mit normierten Zeiten, Verbrauchsmengen und Kostensätzen. Jedem Geschäft wird nur zugerechnet, was ihm auf seiner Ebene eindeutig zuzuordnen ist; Gemeinkosten werden nicht geschlüsselt, sondern auf der nächsthöheren Bezugsgröße geführt. Das macht Prozessqualität vergleichbar und hält Gemeinkosten auf den Ebenen sichtbar, auf denen sie entstehen. Die prozessbasierte Vollkostenkalkulation der Serie geht einen Schritt weiter: Sie nimmt zusätzlich die definierten Gemeinkostenanteile der Einheiten hinzu, die die Prozesse erbringen (Führung, Arbeitsplatz, Systeme), solange die Personalkostensätze diese Anteile nicht bereits enthalten. Beide Ansätze arbeiten mit Standardzeiten, und beide führen Kosten ohne Prozessbezug auf höheren Ebenen. Beispiel-Welt: Abschluss 2.000 € aus Standardzeiten mal Personalkostensatz, Overhead separat 200 € je Jahr.

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