Gesamtbanksteuerung

Die integrierte Steuerung von Ertrag, Risiko und Kapital über die Silos hinweg und warum sie seltener an der Methodik als an der Organisation scheitert.

Definition

Gesamtbanksteuerung ist die integrierte Steuerung eines Instituts über Ertrag, Risiko sowie Kapital und Liquidität hinweg, ausgerichtet auf die strategischen Ziele innerhalb der regulatorischen Leitplanken. Sie führt zusammen, was organisatorisch oft getrennt ist: Treasury, Risikocontrolling, Vertriebs- und Ertragssteuerung, Planung.

Bezug zur Triangulation

Genau in dieser Zusammenführung liegt die Herausforderung, und sie ist keine rein methodische. Getrennte Treasury- und Risikowelten produzieren getrennte Wahrheiten über dieselbe Bank. Wirksame Gesamtbanksteuerung scheitert seltener an fehlenden Modellen als an Zuständigkeiten, Entscheidungswegen und Silodenken. Sie ist damit auch eine Frage der Triangulation aus Team, Führung und Organisation: Integration entsteht nicht im Organigramm, sondern in der geteilten Verantwortung dafür, eine Bank zu steuern statt mehrere.

Steuerungsimpuls

Der Kern: Gesamtbanksteuerung ist die Voraussetzung, dieselbe Bank nicht doppelt und widersprüchlich zu steuern.

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