Margenbarwert

Der Barwert aller künftigen Margenzahlungen eines Geschäfts zum Abschlusszeitpunkt, die verdichtete Erfolgsgröße der barwertigen Vorkalkulation.

Kurzdefinition

Der Barwert aller künftigen Margenzahlungen eines Geschäfts zum Abschlusszeitpunkt, die verdichtete Erfolgsgröße der barwertigen Vorkalkulation.

Haupttext

Weil der Konditionsbeitrag bei Abschluss durch Risikoneutralstellung fixiert wird, steht sein gesamter Wert bereits im Abschlussmoment fest. Der Margenbarwert macht diesen Wert sichtbar: alle künftigen Margenzahlungen, abgezinst über die Zinsstrukturkurve, verdichtet auf eine Zahl. Er ist damit die natürliche Größe für Vorkalkulation und Vertriebssteuerung, vergleichbar über Produkte, Volumina und Tilgungsstrukturen hinweg. Sein Gegenstück ist die periodische Marge, die denselben Erfolg über die Laufzeit verteilt und die GuV-Planung bedient. Beide Sichten sind richtig, beantworten aber verschiedene Fragen; welche Größe wofür gilt, sollte im Haus explizit festgelegt sein. Sonst vergleicht das Vertriebsreporting Barwerte mit Jahresmargen, und jede Abweichung wird zur Grundsatzdiskussion.

Verwandte Begriffe

Vertiefung